Schülermedientage 2024

Schulklassen im Dialog mit Journalistinnen und Journalisten

Online 29. April 2024 - 08:15 Uhr bis 03. Mai 2024 - 12:00 Uhr

Freie Medien sind ein Pfeiler demokratischer Gesellschaften und Medienkompetenz ist in der heutigen Zeit eine Schlüsselfertigkeit. Daher veranstaltet die Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit zahlreichen regionalen und überregionalen Medienhäusern seit 2019 jedes Jahr anlässlich des internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai die Schülermedientage.

Hier können Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern direkt mit Medienexpertinnen und -experten ins Gespräch kommen. Im Fokus steht die wichtige Aufgabe des Journalismus, faktenbasiert zu berichten, das Geschehen einzuordnen sowie demokratiefeindliche Aussagen und Manipulation aufzudecken.

Auch in diesem stehen stehen vom 29. April bis 3. Mai 2024 in ca. 15 Webtalks die Expertinnen und Experten aus den Medienhäusern Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Die Talks werden live aus der Mediaschool Bayern gestreamt.

Die Gespräche können von Lehrkräften live ins Klassenzimmer gestreamt werden. Die Fragen der Schulklasse an die Journalistinnen und Journalisten können mit Hilfe eines digitalen Tools live während der Veranstaltung gestellt werden. Alle Angebote der Schülermedientage 2024 richten sich an Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe.

Weitere Informationen zum gesamten Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Das Programm der Süddeutschen Zeitung


Montag, 29. April, 9.45 - 10.30 Uhr:

Künstliche Intelligenz: Fluch oder Segen?

Die neue Künstliche Intelligenz kann viele Dinge genauso gut wie Menschen, und vor allem ist sie viel schneller. Das macht vielen Menschen Angst, weil sie zum Beispiel befürchten, dass die KI ihnen Jobs weg nimmt. Ganz unrecht haben sie nicht. Kinder, die gerade in der Schule sind haben aber nichts zu befürchten. Im Gegenteil: KI kann Lernen einfacher und damit Schule besser machen. Außerdem: wer jetzt lernt wie KI funktioniert hat später einen Vorteil gegenüber Älteren. Millenials waren die ersten Digital Natives, ihr werdet die ersten AI-Natives.
Es gilt nur noch mehr als vorher: Augen auf bei der Berufswahl!

Mit Max Muth (Redakteur Wirtschaft).

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Dienstag, 30. April, 8.15 - 9.00 Uhr:

Wie kriegen wir Hass und Hetze aus dem Netz

Das Social-Media-Team der Süddeutschen Netz bekommt direkt mit, was im Internet so alles los ist. Von berührenden Botschaften bis hin – leider – zum Gegenteil. Ob Whatsapp-Channel, Insta-Broadcast oder was auch immer, das Social-Media-Team lernt die schönen und auch die nicht so schönen Seiten des Netzes täglich neu kennen. Und es weiß, wie man mit alledem am besten umgeht. Was hilft, um sich nicht einschüchtern zu lassen; wie man Hass und Hetze entgegen tritt. Außerdem erzählt das Social-Media-Team, was die Süddeutsche Zeitung und ihre Community in diesem Jahr so alles bewegt.

Mit Maurizio di Costanzo und Anahí Martina Sánchez ( Leserdialog und Social Media)

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Donnerstag, 2. Mai, 14.00 - 14.45 Uhr:

Von Gaza bis Nordkorea: Auf der Suche nach der Wahrheit

Stellt euch vor, ihr scrollt durch TikTok. Dann kommt plötzlich ein Video aus Gaza: Es zeigt eine Explosion mitten in der Nacht, dann überall Trümmer, vielleicht verletzte Menschen. In dem Video steht: „Schaut, wie die Hamas das eigene Volk beschießt!“. Ihr scrollt weiter und findet das gleiche Video nochmal, darunter steht: „Israel schießt mit Raketen auf Zivilisten!“ Ihr fragt euch: Was ist wirklich passiert? Auch Journalist:innen fragen sich das jeden Tag, denn sie wollen ja die Wahrheit berichten. Gerade in Kriegsgebieten wie Gaza und der Ukraine, oder auch in Ländern wie Nordkorea und Russland ist es schwierig, an verlässliche und unabhängige Informationen zu kommen. In den sozialen Medien kursieren außerdem immer mehr Fake-Profile, die Propaganda oder unechte Bilder verbreiten.

Ben Heubl und Lea Weinmann arbeiten im Investigativteam der Süddeutschen Zeitung. Sie nutzen bestimmte Methoden, um Bilder und Videos aus sozialen Medien verifizieren oder um zu sagen, ob man sich auf Informationen im Netz verlassen kann. Auch ihr könnt diese Methoden anwenden: An konkreten Beispielen zeigen sie euch, wie man Falsches von Echtem unterscheidet.

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Freitag, 3. Mai, 8.15 - 9:00 Uhr:

Ein Netz voller Lügen?! Wer blickt da noch durch?

News erreichen uns heute überall: Auf Youtube, Instagram und TikTok genauso wie im Radio oder auf klassischen Nachrichtenseiten. Welchen Accounts und Kanälen kann man trauen, welchen nicht? Wie erkennt man Fake News? Wie recherchieren Journalistinnen und Journalisten eigentlich selbst? Was ist das Zweiquellenprinzip?

Diese und andere Fragen beantworten Dunja Ramadan (Politikredakteurin bei der Süddeutschen Zeitung) und Sophie Aschenbrenner (Stellvertretende Leiterin von SZ Jetzt).

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Von der Süddeutschen Zeitung sind dabei:


Max Muth
Foto: Niklas Keller
Max Muth

Max Muth studierte Philosophie in München und Birmingham und machte seine Journalistenausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Er arbeitete zunächst beim Bayerischen Rundfunk, seit 2018 bei der Süddeutschen Zeitung. Hier schreibt Max Muth für die Wirtschaftsredaktion meist über Themen, bei denen das Präfix „Cyber-“ Sinn ergibt.

Maurizio di Costanzo
Foto: privat
Maurizio di Costanzo

Maurizio Di Costanzo, in München geboren und aufgewachsen. Nach einer italo-bayerischen Jugend, Studium der Japanologie an der LMU und Universität Tokyo. Seit 2013 bei der SZ mit Fokus Leserdialog und Community-Building. Glaubt auch nach über einem Jahrzehnt im Social Media-Bereich noch an das Gute im Menschen.

Anahí Martina Sánchez
Foto: privat
Anahí Martina Sánchez

Anahí Martina Sánchez, geboren 1994, hat Japanologie und vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft sowie interkulturelle Kommunikation in München studiert und ist Masterstudent*in an der Uni Bonn und der Tsukuba University in Japan. Seit 2023 Werkstudent*in im Social-Media-Ressort der SZ. Moderiert für Radio bei M94.5 und Rock Antenne und für F...Mehr anzeigen

Ben Heubl
Foto: Niklas Keller
Ben Heubl

Ben Heubl, Diplombetriebswirt, hat Investigativjournalismus in Großbritannien gelernt. Während seiner Zeit in London hat er unter anderem beim britischen Magazin The Economist und der Zeitung Financial Times gearbeitet. Erst als Datenjournalist und später im Investigativjournalismus hat er zahlreiche internationale Recherchen durchgeführt. Seit 2018, ...Mehr anzeigen

Veranstaltungsort


Online:
Die Veranstaltung wird per Livestream aus dem Studio der Mediaschool Bayern übertragen.

In Kooperation mit

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