August Macke: 3 Bilder im Set
Gerahmt in Massivholzleiste.
Beschreibung
Drei Meisterwerke des deutschen Expressionismus in einem Ensemble: Dieses exklusive Set vereint drei ikonische Werke von August Macke, einem der bedeutendsten Vertreter der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“. Seine Malerei steht für Lebensfreude, Farbintensität und den Glauben an die Schönheit des Alltäglichen.
Das Set umfasst die Motive „St. Germain bei Tunis“ (1914), „Frau im grünen Jackett“ (1913) und „Zoologischer Garten“ (1913) – drei Werke, die Mackes Entwicklung vom impressionistischen Farbgefühl hin zur expressiven Formensprache eindrucksvoll dokumentieren. Sie zeigen Szenen voller Licht, Bewegung und Harmonie – Momente, in denen Farbe selbst zur Sprache wird.
Die Tunisreise Paul Klees, Louis Molliets und August Mackes nach Tunis hat Kunstgeschichte geschrieben: Unter afrikanischer Sonne revolutionierten sie einer wie der andere ihren Malstil, fanden in den verwinkelten Gassen unzählige Motive und setzten sich neu mit den Themen Form und Farbe auseinander.
- Format jeweils 33 x 38 cm
- Limitiert, je 1.000 Exemplare
- 3 Reproduktionen auf Bütten
- Gerahmt
- Alle drei Bilder im Set:
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"Das helle Haus" (1914): 1. Fassung, Original: Aquarell über Bleistift auf Bütten.
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"Innenhof des Landhauses in St. Germain" (1914): Original: Aquarell und Bleistift auf Papier.
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"St. Germain bei Tunis" (1914): Original: Aquarell auf Papier.
Weitere Informationen
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Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstr. 13, 30161 Hannover, Deutschland, E-Mail: info@arsmundi.de
Details
- Format
- jeweils 33 x 38 cm
Über den Künstler
August Macke, am 3.1.1887 in Meschede geboren, begann sein Studium an der Kunstgewerbeschule und Akademie in Düsseldorf, brach es aber vorzeitig ab. Auf Reisen nach Frankreich, Italien und den Niederlanden studierte er nun vor allem die Impressionisten. Mit den Künstlern des "Blauen Reiters", die er seit 1911 kannte, stellte er einige Male aus und wirkte an dem gleichnamigen Almanach mit. Die finanzielle Sicherung war durch seinen Förderer Bernhard Koehler, ein Onkel seiner Frau Elisabeth, gesichert.
Macke hatte bereits seinen Stil von unverkennbarer Eigenständigkeit gefunden. Orientiert an Cézannes tektonischem Bildaufbau und Matisses Flächigkeit verband er den analytischen Kubismus mit der reinen Farbigkeit des Fauvismus. Die prismatischen Farben waren die Hauptelemente mit denen August Macke seine Malerei komponierte. Dabei bediente sich der Künstler der Farben wie der Musiker der Töne, Akkorde und Tonleitern von bunten Formen.
Seine Freundschaft zu Franz Marc ermöglichte bereits 1910 einen Aufenthalt am Tegernsee. Schon in den hier entstandenen Bildern zeigte sich Mackes Sensibilität für Lichteffekte. Gesteigert wird dies in den Aquarellen, die auf der berühmten Tunis-Reise, die er 1914 mit Paul Klee und Louis Moillet unternahm, entstanden. Formvereinfachung und die Leuchtkraft der Farben kennzeichnen diese Werkserie.
Auf der Kölner Sonderbund-Ausstellung von 1913, die Macke mit organisiert hatte, wurden erstmals die Werke der rheinischen Expressionisten, zu denen auch er gezählt wird, zusammen mit denen der europäischen Avantgarde ausgestellt.
Mit seiner Frau Elisabeth und seinem Sohn Walter lebte Macke seit 1913 in der Schweiz. Das Familienglück sollte nur kurz währen. Bereits zu Kriegsbeginn fiel August Macke bei Kämpfen bei Perthes-les-Hurlus in der Champagne am 26.9.1914. Sein Freund Franz Marc kommentierte: "Der gierige Krieg ist um einen Heldentod reicher, aber die deutsche Kunst um einen Helden ärmer geworden."