Unsere exklusiven Weinentdeckungen der letzten Monate
Weinentdeckung Juni: Weiß-Grau-Burgundercuvée
Diese Weiß- und Grauburgunder-Cuvée des Fürstlich Castell’sches Domänenamt vereint zwei klassische Burgundersorten zu einem harmonischen Ganzen. Während Weißburgunder Eleganz, Frische und Finesse einbringt, sorgt Grauburgunder für Struktur, Würze und einen cremigen Schmelz. Zusammen entsteht ein Wein, der Balance, Trinkfreude und Herkunft miteinander verbindet. Unser Wein des Monats Juni!
Weinentdeckung Juni: Weiß-Grau-Burgundercuvée, trocken
1 l = 13,87 €
Ein ausgewogener, moderner Burgunderstil: frisch, elegant und gleichzeitig strukturiert – ein Wein mit Charakter, der die Herkunft Franken und die lange Geschichte des Hauses Castell authentisch widerspiegelt.
Aroma und Geschmacksprofil
Im Glas zeigt sich der Wein hell und klar mit einem einladenden Duft nach gelben Früchten, reifer Birne und Apfel. Dezente Kräuternoten sowie ein feiner nussiger Anklang verleihen zusätzliche Tiefe.
Am Gaumen präsentiert sich der Wein jung und lebendig. Die Frische des Weißburgunders sorgt für Spannung und Präzision, während der Grauburgunder eine angenehme Fülle und einen cremigen Schmelz einbringt. Eine feine mineralische Note aus dem Gipskeuper-Terroir gibt dem Wein Struktur und Länge. Das Ergebnis ist ein ausgewogener, moderner Burgunderstil: frisch, elegant und gleichzeitig strukturiert – ein Wein mit Charakter, der die Herkunft Franken und die lange Geschichte des Hauses Castell authentisch widerspiegelt.
Geschmacksprofil: Gelbe Früchte, reife Birne, Apfel, dezente Kräuternoten, feiner nussiger Anklang, mineralischer Abgang
Stil: Frisch, elegant, strukturiert mit cremigem Schmelz
Speiseempfehlung: Fisch, Geflügel, cremige Pasta, fränkische Küche
Das Weingut: Fürst Castell mit fränkischer Tradition
Die Heimat dieses Weines liegt im fränkischen Steigerwald, einer Landschaft aus sanften Hügeln, bewaldeten Höhenzügen und traditionsreichen Weinorten. Charakteristisch für diese Region ist der Gipskeuper, ein mineralreicher Boden aus Mergel, Ton und Gips. Diese besondere geologische Formation prägt den Stil der Weine deutlich: Sie verleiht ihnen eine präzise Struktur, eine feine Würze und eine oft erstaunliche Langlebigkeit.
Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet. Ziel ist es, das Gleichgewicht zwischen Rebe, Boden und Klima zu erhalten. Warme Tage und kühle Nächte sorgen für eine langsame Reifung der Trauben und bewahren gleichzeitig Frische und Aromatik. Dadurch entwickeln die Burgundersorten eine klare Frucht und eine charakteristische Mineralität, die typisch für Franken ist.
Das Weingut blickt auf eine außergewöhnlich lange Tradition zurück. Castell gilt als einer der ältesten Weinorte Deutschlands. Bereits im Jahr 1659 wurden hier die ersten Silvaner-Reben Deutschlands gepflanzt – ein historisches Ereignis, das bis heute im fürstlichen Archiv dokumentiert ist.
Hinter dem Namen Castell steht eine Fürstenfamilie, die heute bereits in der 26. Generation Verantwortung für das Weingut und die umliegenden Ländereien trägt. Zum Gesamtunternehmen gehören neben dem Weingut auch Forstwirtschaft, Landwirtschaft und weitere traditionsreiche Betriebe. Dieses generationenübergreifende Denken prägt die Philosophie: Die Böden sollen fruchtbar, gesund und stabil an kommende Generationen weitergegeben werden.
Ein besonderes Detail verbindet Weinbau und Forstwirtschaft: Die Eichen aus den fürstlichen Wäldern wachsen auf demselben Terroir wie die Reben. Aus diesem Holz werden Fässer gefertigt, deren feinporige Struktur eine langsame und schonende Reifung der Weine unterstützt.