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Bürgerkriege - Bild 1

Bürgerkriege

Warum immer mehr Staaten am Abgrund stehen - Roman - Rezensiert in der SZ von Rudolf Walther

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Beschreibung

Wie wird ein Staat zu seinem eigenen Kriegsschauplatz?

Immer häufiger kommt es rund um den Globus zu Bürgerkriegen. Barbara Walter ist eine der renommiertesten Expertinnen auf diesem Gebiet. Ihr Buch ist ein Weckruf - ganz besonders für die westliche Welt.

Ein Bürgerkrieg kommt immer scheinbar überraschend - und er kostet Tausende das Leben, zerstört Gesellschaften und die Zukunft von Millionen Menschen. Barbara Walter forscht seit Jahrzehnten zu der Frage, welches die wiederkehrenden Muster sind, die auf eine baldige Eskalation in einer Gesellschaft hindeuten.

In den USA ist Barbara Walter bekannt als Mahnerin, die gesellschaftlichen Risse zu kitten, bevor es zu spät ist. Nicht erst seit dem Sturm auf das Kapitol gehört sie zu den gefragtesten Expertinnen im Land. Ausgehend von verschiedenen Bürgerkriegen auf der ganzen Welt erklärt sie in "Bürgerkriege" fundiert und anschaulich, unter welchen Umständen Staaten in Aufruhr und Chaos abgleiten. Ihre Erkenntnisse sind ebenso erhellend wie alarmierend.

Details

Autor/en
Barbara F. Walter, Thomas Wollermann, Bernhard Jendricke
Erscheinungstermin
28.12.2022
ISBN
9783455015102
Seitenzahl
320
Verlag / Label
Hoffmann und Campe

Rezensiert in der Süddeutschen Zeitung von Rudolf Walther

Angesichts des Sturms auf das Parlament in Brasilia und des immer noch nicht aufgearbeiteten Sturms auf das Kapitol in Washington ist Barbara F. Walters Buch über Staaten am Abgrund topaktuell. Die Politikwissenschaftlerin ist Expertin für Bürgerkriege und untersucht seit langer Zeit, warum und wie Demokratien ins Chaos stürzen. Nicht die ärmsten, nicht die repressivsten oder ethisch vielfältigsten Länder seien da in Gefahr, sondern die, die ein gestörtes Verhältnis zur Demokratie vorweisen. Und diese Faktoren findet Walter seit der Trump-Präsidentschaft auch in den USA. Vor allem zeigt sie eindrucksvoll auf, dass viele Bürger vom Abgleiten der Demokratie in eine Autokratie oft nichts mitbekommen. Und irgendwann ist es zu spät.