Robotik für den demografischen Wandel – Kann Technologie die junge und alte Generation künftig entlasten?
Roboter gelten als Hoffnungsträger für zwei der größten Herausforderungen Europas: eine alternde Gesellschaft mit wachsendem Pflegebedarf und ein zunehmender Mangel an Fachkräften. Doch obwohl die Erwartungen hoch sind, bleibt der Einsatz von Robotik im Alltag bislang begrenzt.
- Welche Rolle kann Robotik in einer alternden Gesellschaft spielen?
- Was ist nötig, damit aus technischer Vision gesellschaftlicher Nutzen wird?
Alexander König, Professor für Robotik und Assistenzsysteme an der TU München, spricht über Robotik
als mögliches Instrument gegen den Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen. Anhand konkreter Beispiele diskutiert er, was den Einsatz bislang bremst – und welche technischen, organisatorischen und politischen Rahmenbedingungen nötig sind, damit Robotik tatsächlich spürbar entlasten kann.
Ein wichtiges Anwendungsbeispiel ist die Pflege- und Assistenzrobotik. König zeigt, welche Entwicklungen heute besonders vielversprechend sind – und warum der Durchbruch in der Praxis bisher ausbleibt. Dabei geht es um ganz konkrete Hürden: die Integration in Pflegeabläufe, icherheitsanforderungen, Nutzerfreundlichkeit, Finanzierung und organisatorische Veränderungen.
Moderation: Lisa Nienhaus, Süddeutsche Zeitung
Die Veranstaltung ist eine Initiative des CESifo-Forschungsnetzwerks, des ifo Instituts und der Süddeutschen Zeitung.
Eine Anmeldung zur Vor Ort-Veranstaltung ist bis zum 16.03. möglich.
Die Veranstaltung wird außerdem per Livestream übertragen (ohne Anmeldung) unter https://www.ifo.de/live
Zur AnmeldungVeranstaltungsort
IHK für München und Oberbayern
Anfahrtsbeschreibung
Max-Jospeh-Straße 2, 80333 München Link zu Google Maps