August Macke: Bild "Innenhof des Landhauses in St. Germain" (1914), gerahmt
Beschreibung
Ein Moment stiller Harmonie: In „Innenhof des Landhauses in St. Germain“ zeigt August Macke die friedliche Idylle eines Sommertages in leuchtenden Farben und klarer Komposition. Das Spiel von Licht und Schatten, die rhythmische Anordnung von Formen und Flächen – all das spiegelt Mackes Suche nach Einklang zwischen Mensch und Natur.
Diese hochwertige Reproduktion auf Künstlerleinwand bringt die warme Farbigkeit und Ruhe des Originals in Ihr Zuhause. Der edle Massivholzrahmen betont die Ausdruckskraft des Gemäldes und macht es zu einem Blickfang in jedem Raum. Original: 1914, Aquarell und Bleistift auf Papier, Städtisches Kunstmuseum, Bonn.
Details:
- Limitierte Auflage 1.000 Exemplare.
- Aufwendig auf 225g Echtbütten mit Prägung reproduziert.
- Gerahmt in Massivholzleiste.
- Format 38 x 33 cm (H/B)
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Über August Macke
August Macke, am 3.1.1887 in Meschede geboren, begann sein Studium an der Kunstgewerbeschule und Akademie in Düsseldorf, brach es aber vorzeitig ab. Auf Reisen nach Frankreich, Italien und den Niederlanden studierte er nun vor allem die Impressionisten. Mit den Künstlern des "Blauen Reiters", die er seit 1911 kannte, stellte er einige Male aus und wirkte an dem gleichnamigen Almanach mit. Die finanzielle Sicherung war durch seinen Förderer Bernhard Koehler, ein Onkel seiner Frau Elisabeth, gesichert.
Macke hatte bereits seinen Stil von unverkennbarer Eigenständigkeit gefunden. Orientiert an Cézannes tektonischem Bildaufbau und Matisses Flächigkeit verband er den analytischen Kubismus mit der reinen Farbigkeit des Fauvismus. Die prismatischen Farben waren die Hauptelemente mit denen August Macke seine Malerei komponierte. Dabei bediente sich der Künstler der Farben wie der Musiker der Töne, Akkorde und Tonleitern von bunten Formen.
Seine Freundschaft zu Franz Marc ermöglichte bereits 1910 einen Aufenthalt am Tegernsee. Schon in den hier entstandenen Bildern zeigte sich Mackes Sensibilität für Lichteffekte. Gesteigert wird dies in den Aquarellen, die auf der berühmten Tunis-Reise, die er 1914 mit Paul Klee und Louis Moillet unternahm, entstanden. Formvereinfachung und die Leuchtkraft der Farben kennzeichnen diese Werkserie.
Auf der Kölner Sonderbund-Ausstellung von 1913, die Macke mit organisiert hatte, wurden erstmals die Werke der rheinischen Expressionisten, zu denen auch er gezählt wird, zusammen mit denen der europäischen Avantgarde ausgestellt.
Mit seiner Frau Elisabeth und seinem Sohn Walter lebte Macke seit 1913 in der Schweiz. Das Familienglück sollte nur kurz währen. Bereits zu Kriegsbeginn fiel August Macke bei Kämpfen bei Perthes-les-Hurlus in der Champagne am 26.9.1914. Sein Freund Franz Marc kommentierte: "Der gierige Krieg ist um einen Heldentod reicher, aber die deutsche Kunst um einen Helden ärmer geworden."
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